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Corporate citizenship

Soziale Verantwortung von Wirtschafts-
unternehmen

justiceF ist der Überzeugung, dass nur durch die Verknüpfung von wirtschaftlichem Handeln und sozialer Verantwortung eine größere soziale Gerechtigkeit weltweit entstehen kann. Dass seit einiger Zeit die Schlagworte Corporate Citizenship bzw. Corporate Social Responsibility auch zum Thema führender Managermagazine und Wirtschaftsfachzeitschriften geworden sind, ist positiv zu bewerten, reicht jedoch nicht aus.

Die globale Wirtschaft verfügt über vielfältige Mittel, die zu einer Umgestaltung von Wirtschaft und Politik beitragen und die Arbeit und Produktion menschenwürdiger und nachhaltiger machen können. Dabei müssen die Stärkung von Bildung, Ausbildung und Beschäftigung (sogenanntes Human-Kapital) und der Zusammenhalt von Gesellschaft auf allen Ebenen (soziales Kapital) sowie die Sicherung von Ökologie und Rohstoffen (Grundkapital) mit einer wirtschaftlichen Logik in Einklang gebracht werden. Nachhaltiges wirtschaftliches Handeln heißt also in erster Linie soziale Verantwortung übernehmen. Wirtschaft und Soziales sollen sich ergänzen, da sie voneinander abhängig sind.

Durch die Ereignisse des 11. Septembers 2001 hat die Notwendigkeit der sozialen Verantwortung insbesondere der Staaten und der gesellschaftlichen Bereiche, die von der Globalisierung profitieren, für die gesamte Menschheit eine neue Dimension erhalten. Vor dem Hintergrund der immer deutlicher werdenden Grenzen sozialer Leistungen durch den Staat, gewinnt das Engagement der Wirtschaft für eine gerechtere Welt neue Bedeutung.

justiceF möchte durch die Vernetzung mit Wirtschaftspartnern entwicklungspolitische Informationen an Wirtschaftsunternehmen weiter geben bzw. in diesem Bereich beratend tätig sein. Andererseits plant justiceF in bezug auf die Finanzierung und die fachliche Betreuung von Entwicklungsprojekten neue Wege zu gehen. Unterschiedliche Perspektiven und Ziele sollten sich nicht ausschließen, wenn es um menschliche Entwicklung und mehr Gerechtigkeit geht. Vor diesem Hintergrund bemüht sich justiceF darum, Formen der Zusammenarbeit mit Unternehmen bei der Durchführung und der Finanzierung von Entwicklungsprojekten zu finden, von der alle beteiligten Parteien in größtmöglichem Maße profitieren.
Bei der Suche nach Wirtschaftskontakten verfolgen wir eine regionale Strategie, die sich auf das Ruhrgebiet konzentriert, Partner aus anderen Teilen Deutschlands bzw. Europas jedoch nicht ausschließt. Dabei geht es nicht allein um Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen in bezug auf die Projektarbeit in "Entwicklungsländern" sondern auch um die Bildung eines Kompetenz-Netzwerkes, mit dessen Hilfe im wirtschaftlichen Bereich ein größeres Interesse an den Fragen wirtschaftlichen Handelns und seiner globalen Konsequenzen geweckt werden soll.
Auf Projektebene bietet justiceF drei Formen der Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen an: